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| Leukämie |
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| Autor: Ingrid D. |
| Wörter: 311 |
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Fremde Nabelschnur - Stammzellen können mehr
Leukämie ist ein Sammelbegriff für verschiedene Erkrankungen der weißen Blutkörperchen.
Bei der Behandlung greift man vorwiegend auf einen geeigneten allogenen Stammzellspender z.B. ein gewebeverträgliches Geschwister oder einen Verwandten1.Grades zurück; oder man zieht, wenn dieser nicht gefunden wird, einen nicht verwandten Spender heran.
Warum aber nicht die eigenen Stammzellen verwenden?
In diesem speziellen Fall gibt es mehrere vorteilhafte Gründe, allogene Stammzellen den eigenen bzw. einer Knochenmarkstransplantation vorzuziehen .
Allerdings darf das Geschwister natürlich nicht die Leukämieanlage in sich tragen!
Der Nachteil:
Das Leben mit einem fremden Immunsystem erfordert oft die dauerhafte Einnnahme von Immunsuppressiva. Bei der Leukämie wird dieser Nachteil jedoch auf Grund der Vorteile in Kauf genommen.
Der Sonderfall der Leukämie stellt den Sinn der individuellen Einlagerung von Nabelschnurblut aber nicht in Frage.
Die Mehrzahl aller mit Stammzelltherapien behandelten Erkrankungen, wie zum Beispiel Lymphknotenkrebs oder andere Tumore, erfordern sehr wohl die Anwendung eigener Stammzellen.
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