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| Transkription - die genetische Information wird beweglich |
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| Autor: Ingrid D. |
| Wörter: 547 |
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Die DNA einer Zelle ist ein sehr langes Molekül und enthält viele Gene (Informationsabschnitte), die nicht immer alle gleichzeitig in Proteine ( = Merkmale) umgesetzt werden müssen. Außerdem befindet sich die DNA nur im Zellkern; die Proteinsynthese erfolgt allerdings außerhalb an den Ribosomen im Cytoplasma.
Es muss also einen Mechanismus geben, welcher die DNA - Information im Zellkern zu den Ribosomen nach außen bringt.
Diese „Überschreibung“ der in der DNA gespeicherten Information in eine Transportform = m- RNA bezeichnet man als Transkription.
Die Transkription verläuft in einigen Punkten ähnlich wie die Replikation der DNA ab.
Das Enzym RNA – Polymerase ( ähnelt einem Hohlzylinder ) entwindet und öffnet den DNA – Doppelstrang, erkennt und bindet an eine bestimmte DNA – Sequenz, die sich im Promotorbereich (= Startstelle; gibt auch die Transkriptionsrichtung an) des Gens befindet (Promotor ähnelt häufig der Basenabfolge TATAATA).
Da in jedem Gen die RNA – Polymerase auch nur von 5` nach 3` RNA aufbauen kann, wird damit auch festglet, welcher DNA – Einzelstrang abgelesen wird, nämlich der von 3` nach 5` verlaufende; dies ist der sog. codogene DNA – Einzelstrang.
Nach etwa 30 Basenpaaren beginnt die RNA – Polymerase mit der Synthese der m – RNA, die dem codogenen DNA – Einzelstrang komplementär ist.
Am Ende des Gens befindet sich der Terminator (= Zielstelle), wiederum mit einer bestimmten Stopp – Sequenz (UUA, UAG, UGA ) löst sich die RNA – Polymerase ab und damit ist die Transkription beendet.
Zunächst wird die gesamte Basensequenz des codogenen Stranges ( mit allen Exons und Introns) in eine RNA – Basensequenz transkribiert. Diese Vorläufer - m – RNA = prä – m – RNA mit noch alle Exons und Introns wird nun modifiziert.
Modifikation der RNA
Die so gewonnen „reife“ m – RNA verläßt nun den Zellkern und wandert zu den Ribosomen .
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