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| Das klassische Griechenland |
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| Autor: Andreas R. |
| Wörter: 954 |
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Die attische Demokratie
Die Merkmale der griechischen Polis:
Polis (= Gemeinde- oder Stadtstaat), 8 Jhd. v. Chr.
Merkmale: Die Selbstverwaltung: Jede Polis hatte eine eigenständige Verfassung mit unterschiedlichen Herrschaftsformen.
Die Reform des Solon und Tyrannis in Athen:
Archon Solon (544/93 v.Chr.) wurde mit der Aufgabe betraut, Spannungen abzubauen. Er genoss das Vertrauen von Mittelständischen, als auch von Adeligen.
Reformvorhaben:
a) die auf Grundstücke lastenden Schulden mindern.
b) Alle wegen Schulden leibeigen gewordene Personen freilassen. Die ins Ausland verkauften Sklaven auf Staatskosten zurückholen.
c) Die Verpfändung von eigenen Personen wurde verboten.
d) Änderung des geltenden Rechtes – Gleichheitsgrundsatz.
Die Schuldabschüttelung verärgerte die aristokratischen Grundbesitzer. Diese Unzufriedenheit nützte Peisistratos, welcher mit Hilfe der Bauern als Alleinherrscher hervorging (560 v.Chr.)
Reform:
a) Boden und Güter verbannter Aristokraten teilte er unter den Bauen auf
b) Beschäftigung von Armen im Straßen-, Wasserleitungs- und Tempelbau
c) Einheitliche staatliche Währung (Drachme)
d) Förderung von Kunst und Kultur
e) Einführung der Bodenertragssteuer
Die attische Demokratie unter Kleisthenes:
Kleisthenes löste die alten Stammesverbände (Phylen) auf und fasste die attischen Bürger in zehn neuen Phylen zusammen. Diese waren nur noch nach geographischen und erwerbs- spezifischen Gesichtspunkten und nicht mehr nach ihrer Geschlechterzugehörigkeit zusammengesetzt. Kleisthenes teilte Attika in Drittel (Küstenland, Bergland, Stadtgebiet Athen) ein. Damit waren die alten, auf Verwandtschaft beruhenden Machtverhältnisse zerschlagen. Neu war seit Kleisthenes das Amt des Strategen (von der Volksversammlung wurde aus jeder Phyle ein militärischer Oberbefehlshaber gewählt). Da Kleisthenes auf alle Zeit die Tyrannis verhindern wollte, schuf er das Scherbengericht.
Die Abwehr der Perser:
Als Athen und andere Poleis um 500 v.Chr. einen Aufstand der kleinasiatischen Griechenstädte gegen die persischen Fremdherrscher unterstützten, folgten Straf-expeditionen der Perser bis nach Athen. Den zahlenmäßig weit unterlegenen Griechen gelang es mehrmals, die Armee und Flotte des persischen Großkönigs entscheidend zu schlagen (u.a. in Marathon). Athen war durch die Erfolge über die Perser zur wichtigsten Seemacht in der Ägäis aufgestiegen. Als Ruderer der Flotte wurden Bürger der 4. Klasse (Theten, besitzlose Klasse) herangezogen und erlangten dadurch das gleiche Ansehen wie die 3. Klasse (Bauern, Handwerker). Die Athener gründeten den Delisch-Attischen Seenbund.
Athen und die attische Demokratie unter Perikles
Vergleich der Demokratie des Perikles mit der heutigen österreichischen Demokratie:
Perikles hatte durchaus eine sogenannte moderne Demokratie betrieben, indem alle Bürger vor dem Gesetz gleich waren.
In der österreichischen Verfassung, Art. 1 B-VG, ist genau diese Grundideologie enthalten. "Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus".
Eine Annäherung erfolgte weiters durch die Zulassung der 3. Klasse der Bauern und Handwerker zum Archontat und konnten damit alle Bürger ihre Vertreter wählen. Unterschiede sind u.a. in der Sklavenhaltung und in der nicht politischen Mitbestimmungsmöglichkeit durch die Frauen gegeben. Welche Rechten und Pflichten attische Vollbürger, welche die Fremden, welche die Frauen?
Leistungen des Sokrates, Platon und Aristoteles:
Sokrates, Platon und Aristoteles waren die Vorreiter für die weitere philosophische Denkweise im Abendland und es war dies von grundlegender Bedeutung.
Das Vermächtnis des Aristoteles an die Menschheit bestand darin, dass der innerlich freie Mensch das Gute, wenn er es erkannt hat, um seiner selbst willen tut. Er war sein Leben lang bemüht, die Weisheit zu suchen, sowie sich und andere zu prüfen, wie sehr sie das Gute taten. Platon hat die Nachwelt dazu angeregt. sich nicht bloß mit der äußeren Erscheinung der Dinge zu begnügen. Er meinte, man müsse hinter die Dinge schauen, um deren Wesen zu erkennen. Nach Aristoteles hingegen, sollte das Wissen aus der Erfahrung stammen. (Jede Wissenschaft sucht gewisse Prinzipien und Ursachen für die unter sie fallenden Wissenschaftsgegenstände, wie Heilkunst, Gymnastik, usw.) Vor allem im Bereich der Logik (Lehre von Gesetzen) und der Ethik (Sittenlehre) schuf Aristoteles wegweisende Erkenntnisse. Was wissen Sie über die Kunst der Griechen?
Die Kunst der Griechen wird hauptsächlich im Tempel und seiner Ausschmückung fassbar. Die Pracht dieser Gebäuden wurde wesentlich durch die Zahl und Größe der Säulen bestimmt. Es entstanden verschiedenste Figuren. Besonders wurde die Darstellung des nackten männlichen Körpers in der Antike zur Vollendung gebracht. Es entstanden Reliefe (Darstellung von Götter – Athene und Poseidon). Neben Tempel errichteten die Griechen auch Theater und Sportanlagen.
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