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| Ideologien und nationale Kriege des |
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| Autor: Andreas R. |
| Wörter: 1300 |
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Industrialisierung:
War die Nutzung der Dampfkraft der wahrscheinlich wesentlichste Antrieb zur "1. industriellen Revolution", so sorgte die Nutzung der elektrischen Energie, Chemie und des Verbrennungsmotors in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts für einen neuerlichen Wachstumsschub in den jungen Industrieländern.
Das Bürgertum gibt den Ton an:
Die Bourgeoisie – eine neue Führungsschicht;
Besitz- und Bildungsbürger stellten die persönliche Leistung in den Vordergrund (Leistungsprinzip) und schätzten regelmäßige Arbeit als positiven Grundwert. Sie strebten nach materieller Besserstellung, sozialen Ansehen und politischer Mitbestimmung.
Bildung und Genuss von Hochkultur (z.B. Musik, Literatur) kennzeichneten den idealen Bürger ebenso wie die Forderungen nach individueller und wirtschaftlicher Freiheit, nach Freiheit von Wissenschaft, Kunst und Religion, sowie der Ruf nach einem Rechts- und Verfassungsstaat. Charakteristisch für das Bürgertum war die Gründung von Vereinen und Berufsverbänden. Es entstand eine Vielzahl von Wohltätigkeits-, Krankenhilfs-, Sport- und Kulturvereinen. Als Interessensvertretungen der einzelnen Berufsgruppen wurden Gewerbevereine und Kammern gegründet.
Sozialismus – Antwort auf den Kapitalismus; Lösungsversuche scheiterten anfangs.
Die Arbeiter greifen zur Selbsthilfe – Gewerkschaften kämpfen um bessere Bedingungen.
Liberalismus:
Der Liberalismus war geprägt durch die Forderungen nach Grundrechten, Verfassung, Gewaltenteilung, gewählter Volksvertretung und Rechtsstaat. Zu den Grundrechten gehörten Meinungs-, Rede-, Informations- und Pressefreiheit. Dies richtete sich gegen jede Zensur, wie sie in Obrigkeitsstaaten vorherrschte. Verlangt wurden aber auch Vereins- und Versammlungsfreiheit sowie Schutz vor willkürlicher Verhaftung. Religion galt den Liberalen als Privatsache. Sie traten daher für Religionsfreiheit und die Trennung von Kirche und Staat ein. Ein besonderer Stellenwert kam dem Eigentum zu. In ihm sahen die Liberalen die Grundlage des materiellen und sozialen Wohles. Daher sollte das Eigentum ebenso geschützt werden wie die persönlichen Freiheiten. Träger des Liberalismus war das Bürgertum, das seine Gleichberechtigung gegenüber dem Adel anstrebte. Was das Bürgertum für sich beanspruchte, gestand es anderen sozialen Gruppen jedoch nicht zu. Dies wurde besonders deutlich, als auch die Arbeiterschaft Forderungen nach Gleichberechtigung erhob.
Die Nationalversammlung, der nur Männer angehörten, verweigerte den Frauen das Wahlrecht und andere politische Rechte.
Der Wirtschaftsliberalismus:
Definition:
Freiheit in Produktion, Handel und Wettbewerb. Der Staat überließ zunehmend dem Individuum die Wirtschaft.
Auswirkungen: Bürgertum und Adel können politisch mitbestimmen.
Kapitalanhäufung und Wirtschaftswachstum, Hochkapitalismus und Weltwirtschaft;
Nationalismus:
Neben Verfassungsentwicklung, Industrialisierung und Imperialismus gehörten nationale Bewegungen und die Bildung neuer Nationalstaaten zu den grundlegenden Entwicklungen im 19. Jahrhundert.
Das 19. Jahrhundert (1880-1914) wird geprägt durch den Imperialismus.
Imperialismus: = Bestrebung einer Großmacht, ihren politischen, militärischen und wirtschaftlichen Macht- und Einflussbereich ständig auszudehnen.
2 wesentliche Richtungen und deren Auswirkungen sind:
Finanzielle Richtung – Hochkapitalismus
Militärische Richtung – Weltkrieg
Die europäischen Großmächte streben danach, möglichst viele Kolonien in anderen Kontinenten zu erobern – Machtprestige, neue Rohstoffe, idealistische Motive = Missionierung;
Der Kampf um die Kolonien führt letztendlich zum 1. Weltkrieg.
Faktoren des Imperialismus
Industrialisierung und Welthandel schufen die ökonomischen Grundlagen und das Kapital für die imperiale Expansion. Im Einzelnen wirkten jedoch eine Vielzahl von Faktoren zusammen.
Die Kolonien galten als:
Die vielen Formen des Imperialismus hatten auch gemeinsame Merkmale: Nationalismus und Rassismus. Der Glaube an die Überlegenheit der eigenen Nation und der weißen Rasse war in Europa und in den USA weit verbreitet.
Nationale Kriege des 19. Jahrhunderts:
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