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| Decknamen und logische Namen |
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| Autor: unbekannt |
| Wörter: 1043 |
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Einleitung:
Decknamen und logische Namen, sind nämlich neue Namen für bereits existierende Objekte im System, die von Benutzern zusätzlich zu den ursprünglichen Namen angelegt und verwendet werden können. Es gibt keine einhellige Auffassung unter den Betriebssystem-Desingern, welcher der möglichen Mechanismen den Vorzug verdient, und dementsprechend unterschiedlich fallen die Implementierungen aus. In UNIX sind Decknamen mittels einem Link, der einen Namen mit einer Datei in Verbindung setzt, verbunden. Eine Datei kann mehrere Links haben und daher auch von verschiedenen Verzeichnissen erreicht werden. Die Datei kann aber erst gelöscht werden, wenn keine Links mehr vorhanden sind. Der Vorteil dieser Arbeitsweise ist, dass eine große Datei, die mehrmals vorkommen müßte, nur einmal zu speichern ist, und damit sehr viel Platz gespart wird. Links haben aber auch Nachteile. Mehrfache Links auf Dateiverzeichnisse sind nicht möglich, da sonst ein Verzeichnis ja sein eigenes Unterverzeichnis sein könnte, oder generell die Baumstruktur durcheinandergebracht werden würde. Das zweite Problem hängt mit der Verrechnung von Speicherplatz zusammen. Selbst wenn er alle seine Links gelöscht hat, werden ihm noch die Speicherplatzkosten verrechnet, wenn auch nur ein anderer diese Datei benutzt. Das dritte Problem ist, dass die Linknummer im Indexblock nur innerhalb eines Datenträgers eindeutig ist. Zur Lösung dieser Probleme gibt es in UNIX symbolische Links, denen ein Wert zugeordnet ist, welcher ein Pfadname sein kann, der auf ein Objekt im Dateisystem zeigt. Ein symbolischer Link kann auf einen weiteren symbolische zeigen, bis er schließlich auf ein reeles Objekt trifft. Aber auch hier gibt es Nachteile. Man sieht einem symbolischen Link nicht an, auf welche Weise er auf ein Objekt zeigt, dann läßt sich mit diesen Links ein Teufelskreis bilden, wo das letzte Glied auf das erste verweist, und außerdem sind diese Links aufwendiger im Zugriff.
Links und symbolischen Links gemeinsam ist das Probelm, dass bei Programmen, die Gruppen von Dateien bearbeiten sollen, Dateien die über mehrere Links zu erreichen sind, nicht mehrmals bearbeitet werden. Wenn alle Dateien eines Verzeichnisses samt allen Unterverzeichnissen kopiert werden sollen, dannsollten Dateien, auf die mehrere Links verweisen, dabei nicht vervielfältigt werden. Eine Lösung besteht darin, von allen bearbeiteten Dateien die Nummer des Indexblocks zu speichern, da diese innerhalb eines Datenträgers eindeutig ist, und deshalb eine mehrfache Bearbeitung vermieden werden kann. Logische Namen lassen sich auch in Programmen einsetzten. Möchte man bei ein und demselben Programm auf verschiedene Objekte zugreifen, braucht man nur den logischen Namen neu definieren.
Auch die Benützung verschiedener Versionen eines Programms in ein und demselben System wird durch log. Namen ermöglicht. (zum Beispiel: corel50 und corel30). Diese Vorgansweise ist sehr einfach. Für Programmierer, die eine höhere Programmiersprache verwenden, ergibt sich daraus kein Nachteil, weil ja bei der implementierung der Programmiersprache die fehlenden Organisationsformen dazu gebaut werden. Problematisch wird es erst, wenn Software verschiedener Hersteller zum Zugriff auf dieselben Daten verwendet werden sollen. Die Verwendung von Dateien mit besonderer Organisation erübrigt sich weitgehend, wenn eine Applikation auf der Basis eines Datenbanksystems entwickelt wird. Ein Datenbanksystem bietet nämlich gewöhnlich eine Schnittstelle in Form von Zugriffsroutinenan, die von Hochsprachen aus aufgerufen werden können. Für einfache Aufgaben mit kleinen Datenmengen erscheint der Einsatz eines Datenbanksystems zu aufwendig. Hier bietet UNIX eine Lösung an, die auch zur Entwicklung von Prototypen hervorragend geeignet ist. In UNIX gehen nämlich einige Kommandos von der Einteilung der Zeilen einer Textdatei in Felder aus. Die Felder können beliebig lang sein, da der Benutzer sie mit Sonderzeichen zu trennen hat. Die wesentlichen Kommandos die mit dieser Organisationsform arbeiten sind:
Diese Befehle dienen für die Bewältigung von kleinen Datenmengen.
Decknamen:
Logische Namen:
Betriebssysteme ohne Datei-Organisationsformen: Die wesentlichen Kommandos unter UNIX:
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